US-Präsident Donald Trumps überraschende TV-Ansprache schürte hohe Erwartungen, doch statt eines Endes des Irankriegs oder eines NATO-Austritts, wiederholte er 19 Minuten lang bekannte, teils widersprüchliche Statements. Er proklamierte den Krieg der USA und Israels gegen Iran als Erfolg, kündigte “extrem harte” Angriffe an und drohte, Iran bei Ausbleiben eines “Deals” “zurück in die Steinzeit” zu bomben. Trotz rasant gestiegener Energiepreise versicherte Trump den Amerikanern, dies sei vorübergehend. Seine Regierung versucht, Verständnis für den Krieg zu schaffen, da viele US-Bürger die Opfer nicht nachvollziehen können. Europas Führungsriege zeigte sich erleichtert über den ausbleibenden NATO-Bruch, mahnt aber zur Vorbereitung. Trumps Rede wurde als Versuch interpretiert, den “Sieg herbeizureden”, während der Konflikt eskaliert.
Nach kleineren technischen Hürden hob die »Artemis 2«-Mission der Nasa erfolgreich in Florida ab. An Bord des »Orion«-Raumschiffs befinden sich die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und der kanadische Raumfahrer Jeremy Hansen. Damit sind zum ersten Mal seit über 50 Jahren wieder Menschen auf dem Weg zum Mond. Das Quartett wird den Mond umrunden und eine Rekorddistanz zur Erde zurücklegen, um Daten für die geplante Mondlandung 2028 zu sammeln. Dieser Start markiert eine neue Ära im Wettlauf zum Mond, in dem die USA eine dauerhafte Präsenz anstreben und China bis 2030 eigene Mondmissionen plant. Neben der wissenschaftlichen Faszination stehen geostrategische Rivalitäten im All im Vordergrund. Der deutsche Astronaut Alexander Gerst betonte die kooperative Botschaft der Mission.
Kanzler Friedrich Merz geriet erneut in ein kommunikatives Fiasko. Bei einem Auftritt mit Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa entstand Verwirrung um eine angebliche 80-Prozent-Rückkehrquote syrischer Flüchtlinge binnen drei Jahren. Merz’ umständliche Formulierung wurde so interpretiert, was umgehend politisch instrumentalisiert wurde. Sein Versuch, die Aussage Sharaa zuzuschreiben, scheiterte, als dieser Merz als Urheber nannte. Das Resultat: Merz steht bloßgestellt da, das Verhältnis zur syrischen Übergangsregierung ist angespannt, und Syrerinnen und Syrer in Deutschland sind verunsichert. Dieses Ereignis reiht sich in eine Kette von rhetorischen Fehltritten des Kanzlers ein, die seine Spontaneität oft in diplomatische Querelen oder Shitstorms münden lässt.
Inmitten globaler Konflikte setzt Papst Leo, der US-amerikanische Pontifex, ein klares Zeichen für den Frieden. Er widersprach dem US-Kriegsminister Pete Hegseth, dass Jesus keine Kriegsgebete erhöre, und forderte US-Präsident Trump direkt auf Englisch auf, einen “Ausweg” aus dem Krieg zu suchen. Papst Leo nutzt seine Plattform, um eine wohltuende Stimme der Vernunft gegen das Kriegsgetöse zu erheben.
Weitere wichtige Meldungen ergänzen das Bild: Die USA streichen Sanktionen gegen Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez. Ein totes Baby wurde in Niedersachsen gefunden. Eine Tsunamiwarnung nach einem Erdbeben in Indonesien wurde gegeben, wobei die Gefahr gering war. Zudem gibt es einen Bericht über Rheuma, dessen Verlauf bei Frauen und Männern unterschiedlich ist.

