In Israel ist es zu einer Serie von Schusswaffenangriffen gekommen. Dabei wurde mindestens ein Mensch getötet und mehrere weitere Personen verletzt. Die Polizei geht nach ersten Einschätzungen von einem möglichen Terroranschlag aus.
Der Vorfall ereignete sich in mehreren Orten nahe der Grenze zum besetzten Westjordanland. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom begann die Angriffswelle an einer Tankstelle in Kochav Jair, nordöstlich von Tel Aviv. Dort wurden zunächst zwei Menschen durch Schüsse verletzt.
Kurz danach gingen weitere Notrufe aus umliegenden Orten ein. Auch dort wurden Verletzte mit Schusswunden gemeldet. Insgesamt wurden nach ersten Angaben mindestens fünf Menschen verletzt. Ein etwa 30-jähriger Mann starb später an seinen Verletzungen.
Die israelische Polizei bestätigte, dass ein Fahrzeug eines mutmaßlichen Täters sichergestellt wurde. Der Verdächtige wurde nach Angaben der Behörden erschossen. Gleichzeitig wird nach einem möglichen zweiten Täter gesucht. Große Polizeikräfte sind weiterhin im Einsatz.
Das israelische Nachrichtenportal ynet berichtete, dass es sich bei dem getöteten Angreifer um einen arabischen Staatsbürger Israels handeln soll. Diese Information wurde von den Behörden bisher nicht offiziell bestätigt.
Die Polizei erklärte, dass die Ermittlungen auf einen Terrorhintergrund hindeuten. Der Vorfall wird daher als möglicher Anschlag behandelt. Sicherheitskräfte haben das Gebiet großräumig abgesperrt und suchen weiterhin nach weiteren Verdächtigen.
Der Angriff sorgte in Israel für große Aufmerksamkeit, da ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit bereits mehrfach passiert sind. Besonders in Regionen nahe dem Westjordanland kommt es immer wieder zu Spannungen und Gewalt.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde nach Angaben seines Büros über die Lage informiert. Er hielt eine Sicherheitsbesprechung ab, um über das weitere Vorgehen zu beraten.
Sicherheitskräfte bleiben in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Polizei prüft nun mögliche Hintergründe und Verbindungen der Täter. Auch mögliche weitere Gefahren in der Region werden untersucht.
Die Situation in der betroffenen Gegend bleibt angespannt. Anwohner wurden gebeten, vorsichtig zu bleiben und Hinweise an die Behörden weiterzugeben. Die Ermittlungen dauern an.

