In Krefeld hat es am Vormittag zwei Verkehrsunfälle gegeben, bei denen insgesamt drei Frauen verletzt wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. In beiden Fällen kam es zu Kollisionen an viel befahrenen Straßen und Kreuzungen. Die Verletzten wurden teilweise ins Krankenhaus gebracht.
Der erste Unfall passierte gegen 9.50 Uhr auf der Moerser Straße. Ein 67-jähriger Autofahrer aus Kempen war dort unterwegs. Er wollte nach links auf den Europaring abbiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto. Am Steuer saß eine 33-jährige Frau aus Krefeld.
Durch den Aufprall wurde die 33-Jährige leicht verletzt. Sie musste jedoch nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer blieb nach ersten Angaben unverletzt. Die Polizei sicherte die Unfallstelle und nahm die Ermittlungen zum genauen Ablauf auf. Der Verkehr war zeitweise beeinträchtigt.
Ein zweiter Unfall ereignete sich wenig später an einer anderen Kreuzung in der Stadt. Betroffen war die Kreuzung Jentgesallee und Friedrich-Ebert-Straße. Dort stießen zwei Fahrzeuge zusammen. Beide Fahrerinnen waren Frauen aus Krefeld im Alter von 53 und 71 Jahren.
Bei diesem Unfall wurden beide Frauen leicht verletzt. Anders als im ersten Fall mussten sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Angaben der Polizei zufolge wird ein möglicher Rotlichtverstoß als Unfallursache geprüft. Eine der beiden Fahrerinnen könnte eine rote Ampel missachtet haben.
Die Polizei hat beide Unfallstellen abgesperrt und Spuren gesichert. Dazu gehören Fahrzeugteile, Bremswege und Zeugenaussagen. Diese sollen helfen, den genauen Hergang zu klären. Noch ist unklar, wer in beiden Fällen die Hauptschuld trägt.
Verkehrsunfälle an Kreuzungen gehören zu den häufigsten Unfallarten in Städten. Besonders beim Abbiegen oder bei Ampelregelungen kommt es immer wieder zu Kollisionen. Auch in Krefeld kommt es laut Polizei regelmäßig zu ähnlichen Vorfällen im Stadtgebiet.
Die Behörden warnen generell vor Ablenkung im Straßenverkehr. Schon kurze Unaufmerksamkeit kann zu schweren Unfällen führen. Besonders im dichten Stadtverkehr steigt das Risiko durch viele Kreuzungen und wechselnde Verkehrssituationen.
Im ersten Fall steht das Linksabbiegen im Mittelpunkt der Ermittlungen. Solche Situationen gelten als besonders unfallträchtig, wenn der Gegenverkehr nicht ausreichend beachtet wird.
Im zweiten Unfall liegt der Fokus auf der Ampelschaltung. Die Polizei prüft, ob tatsächlich ein Rotlichtverstoß vorliegt oder ob andere Faktoren eine Rolle gespielt haben.
Alle Beteiligten wurden medizinisch untersucht. Lebensgefahr bestand in keinem der beiden Fälle. Dennoch zeigt die Polizei erneut auf, wie schnell es im Straßenverkehr zu Verletzungen kommen kann.
Die Ermittlungen zu beiden Unfällen dauern an. Weitere Ergebnisse sollen nach Abschluss der Auswertung von Zeugenaussagen und Spuren veröffentlicht werden.

