Andrea Campregher, der 24-jährige italienische Skispringer, sorgte am Donnerstag vor dem Weltcup-Wochenende in Vikersund für einen Schockmoment. Bei einem Probesprung auf der Skiflugschanze verlor er kurz nach dem Absprung die Kontrolle, überschlug sich in der Luft und stürzte spektakulär. Das Ereignis ereignete sich, als Campregher als Testspringer die Anlage und Bedingungen für die bevorstehenden Wettkämpfe prüfen sollte. Der Vorfall löste große Besorgnis aus und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Risiken im Skisprungsport.
Der dramatische Sturz ereignete sich nach rund 80 Metern in der Luft, als einer seiner Ski wegkippte. Campregher schlug hart mit der linken Schulter auf den Hang auf, überschlug sich mehrfach und rutschte bis in den Auslauf. Er blieb zunächst bewegungslos liegen, während Sanitäter sofort herbeieilten, um ihn zu stabilisieren. Die Bilder und Videos des spektakulären Unfalls verbreiteten sich rasch in sozialen Netzwerken und zeigten die Wucht des Aufpralls, was die internationale Skisprung-Community in Atem hielt.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurde Andrea Campregher umgehend ins Krankenhaus nach Drammen transportiert. Ersten Berichten zufolge soll er dort wieder ansprechbar und bei Bewusstsein gewesen sein, was eine erste leichte Entwarnung darstellte. Renndirektor Sandro Pertile bestätigte dies gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK und äußerte sich zuversichtlich nach einem Gespräch mit dem medizinischen Personal. Genauere Informationen zu seinen Verletzungen stehen jedoch noch aus, die Untersuchungen laufen noch.
Campregher hatte seine aktive Weltcup-Karriere vor etwa einem Jahr beendet, wobei seine besten Resultate zwei achte Plätze waren. Seither ist er als Testspringer aktiv und übernimmt eine wichtige Rolle bei der Überprüfung der Schanzen vor großen Events. Sein Einsatz in Vikersund war routinegemäß, um die Sicherheit und Fairness der Weltcup-Bedingungen zu gewährleisten. Der Unfall verdeutlicht einmal mehr die extremen Herausforderungen und das hohe Risiko, dem sich Skispringer auch abseits des Wettkampfs aussetzen.

