Die deutschen DFB-Fußballerinnen haben in der WM-Qualifikation 2027 einen beeindruckenden 4:0-Auswärtssieg gegen ihren vermeintlich stärksten Gruppengegner Norwegen in Stavanger gefeiert. Dieser Triumph, nach einem bereits souveränen 5:0-Kantersieg zum Auftakt gegen Slowenien, unterstreicht die Ambitionen des Teams von Bundestrainer Christian Wück. Im Fokus stand dabei Torhüterin Ann-Katrin Berger, die trotz zahlreicher Behandlungen und Kollisionen das Tor der deutschen Elf sauber hielt und maßgeblich am »Zu Null« beteiligt war. Ihre Leistungen wurden sowohl vom Bundestrainer als auch von ihr selbst als entscheidend für den Erfolg hervorgehoben und zeigten ihre immense physische und mentale Stärke auf dem Feld.
Das Spiel zeigte die deutsche Elf in Bestform, wobei die Torschützinnen Elisa Senß (18.), Carlotta Wamser (45.+1), Vivien Endemann (45.+3) und Jule Brand (58.) die Überlegenheit der DFB-Frauen manifestierten. Besonders bemerkenswert war die Leistung von Vivien Endemann, die sich als »Gewinnerin der Länderspielpause« etablierte. Schon gegen Slowenien hatte die Wolfsburger Stürmerin mit Tor und Vorlage geglänzt, und in Norwegen setzte sie ihre Topform mit einem eigenen Treffer und zwei Assists nahtlos fort. Ihre »Endemann-Show« trug maßgeblich zum deutlichen Halbzeitstand von 3:0 bei und demonstrierte ihre Effektivität im Angriff, auch auf ungewohntem Kunstrasenbelag.
Carlotta Wamser präsentierte sich in einer neuen, aber vertrauten Zwischenrolle im Mittelfeld, wo sie sowohl defensive Unterstützung für die genesene Giulia Gwinn leistete als auch offensive Akzente setzte, wie ihr Tor in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zeigte. Ihr Tor unterstrich die Flexibilität und den Teamgeist der Mannschaft. Das DFB-Team zeigte sich unbeeindruckt vom Kunstrasen im Viking-Stadion Stavanger, was ihre Anpassungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit unterstreicht. Auch eine Lichtshow in der Halbzeitpause konnte die Spielerinnen nicht aus der Ruhe bringen, was die Professionalität des Kaders belegt.
Neben den etablierten Kräften gab es auch ein vielversprechendes Debüt zu verzeichnen: Jella Veit feierte ihre Premiere im A-Team und blickt bereits auf 58 Einsätze in deutschen U-Nationalmannschaften zurück. Der souveräne Auftritt lässt für die weitere WM-Qualifikation auf dem Weg zur Endrunde 2027 in Brasilien wenig Zweifel offen. Mit zwei Siegen und 9:0 Toren ist die Marschroute klar. Die nächsten Herausforderungen warten bereits mit den Spielen gegen Österreich am 14. und 18. April, wobei die Österreicherinnen nach ihrer 0:1-Niederlage gegen Slowenien noch punkt- und torlos sind – eine Warnung, aber auch eine Chance für die DFB-Frauen, ihre Führung weiter auszubauen.

