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Home»Wissenschaft»Schweden: Urwälder speichern mehr Kohlenstoff als gedacht
Wissenschaft

Schweden: Urwälder speichern mehr Kohlenstoff als gedacht

By March 23, 20262 Mins Read
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Eine neue schwedische Analyse im Fachjournal „Science“ offenbart, dass ungestörte Urwälder im Kampf gegen die Klimakrise eine weitaus größere Rolle spielen als bisher angenommen. Sie speichern wesentlich mehr Kohlenstoff als bewirtschafteter Forst, was die Klimafolgen der Umwandlung natürlicher Wälder in bewirtschaftete Flächen potenziell drastischer macht. Landökosysteme, vorwiegend Wälder, binden etwa 30 Prozent der menschlichen CO₂-Emissionen. Insbesondere die borealen Wälder – der grüne Gürtel der Nordhalbkugel – sind als größte zusammenhängende Waldflächen der Erde entscheidende Kohlenstoffsenken. Die neuen Erkenntnisse fordern ein Umdenken im Umgang mit diesen unberührten Ökosystemen.

Das Team um Didac Pascual von der Universität Lund berechnete für schwedische Waldflächen, dass unberührte boreale Urwälder über 70 Prozent mehr Kohlenstoff speichern als bewirtschafteter Forst. Der Hauptunterschied liegt dabei in den Böden. Mitautor Anders Ahlström betonte, die Kohlenstoffmenge im Urwaldboden sei enorm – sie entspreche dem gesamten Kohlenstoffgehalt (Bäume, Totholz, Boden) bewirtschafteter Wälder. Insgesamt speicherten unberührte Primärwälder in Schweden 9,9 Kilogramm Kohlenstoff pro Quadratmeter mehr als Sekundärwälder. Dieser Wert ist 2,7- bis 8-mal höher als frühere Schätzungen. Zum Vergleich: Dieser Unterschied entspricht 151 Prozent der fossilen CO₂-Emissionen Schwedens seit 1834 oder etwa 211 Jahren der aktuellen nationalen Emissionen.

Die Studie weist darauf hin, dass die weltweit steigende Nachfrage nach Holzprodukten die Forstwirtschaft intensiviert und ausgeweitet hat, was die Fläche ehemals unberührter Primärwälder drastisch reduziert. In Schweden fanden zwischen 2003 und 2019 etwa 20 Prozent aller Kahlschläge in als Primärwald klassifizierten Altbeständen statt. Die Bewirtschaftung borealer Wälder durch Kahlschlag, Auslichtung, Anpflanzung schnellwüchsiger Bäume, Düngung und Bodenbearbeitung zielt auf maximale Holzernte. Bisher war es wegen unzureichender Daten ungestörter Wälder schwierig, die Auswirkungen dieser Praktiken auf die Kohlenstoffspeicherung genau zu quantifizieren. Das Forschungsteam nutzte eine Kombination aus Waldinventurdaten und gezielten Untersuchungen, um diese Lücke zu schließen.

Das Fazit der Forschenden ist klar: Die Bedeutung borealer Urwälder für den Klimaschutz wird erheblich unterschätzt. Die Umwandlung von Urwäldern mindert die Kohlenstoffspeicherung der Landschaft stärker als bisher angenommen, zumal viele Kahlschläge in Primärwäldern erfolgen. Die Studie hebt hervor, dass der Schutz der verbleibenden Urwälder und die Erholung unbewirtschafteter Wälder wesentlich größere Klimavorteile bieten könnten als bisher angenommen. Dies erfordert ein sofortiges Umdenken und eine stärkere Priorisierung des Schutzes dieser unwiederbringlichen Ökosysteme als essentielle natürliche Klimaschutzstrategie.

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