Rheinmetall übernimmt künftig die Wartung von vier neuen Zollschiffen der deutschen Zollverwaltung. Die Naval Systems Division des Unternehmens erhielt dafür einen mehrjährigen Rahmenvertrag. Der Auftrag umfasst Wartung, Reparaturen und technische Hilfe.
Die Vereinbarung wurde am 23. September bekannt gegeben. Die Arbeiten sollen an mehreren deutschen Küstenstandorten durchgeführt werden. Dazu gehören Lubmin, Neustadt in Holstein, Wilhelmshaven und Emden.
Bei den Schiffen handelt es sich um neue Fahrzeuge mit LNG-Antrieb. Ein Schiff ist 67 Meter lang. Drei weitere Schiffe haben eine Länge von 55 Metern. Die drei kleineren Fahrzeuge wurden aus Aluminium gebaut.
Sie entstanden auf der Peene-Werft am Rheinmetall-Standort Wolgast. Die Zollverwaltung erhielt die drei Schiffe bereits im vergangenen Jahr. Mit dem neuen Vertrag bleibt Rheinmetall nun auch für die weitere technische Betreuung zuständig.
Die vier Schiffe erfüllen wichtige Aufgaben für die deutsche Zollverwaltung. Sie werden vor allem zur Kontrolle des grenzüberschreitenden Warenverkehrs eingesetzt. Ihr Einsatzgebiet umfasst deutsche Hoheitsgewässer und die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone.
Damit spielen die Fahrzeuge eine wichtige Rolle bei der Überwachung des Warenverkehrs auf See. Für einen dauerhaften Einsatz müssen die Schiffe regelmäßig gewartet werden. Auch Reparaturen können notwendig werden, wenn während des Betriebs technische Probleme auftreten.
Der neue Vertrag deckt deshalb mehrere Bereiche ab. Rheinmetall übernimmt die normale Wartung der Schiffe. Das Unternehmen soll zudem Reparaturen durchführen und bei dringenden Problemen Unterstützung leisten.
Auch technische Verbesserungen sind Teil der Vereinbarung. Rheinmetall will dabei sein Wissen aus dem Schiffbau nutzen. Besonders die Erfahrungen aus dem Bau der drei 55 Meter langen Schiffe sollen in die späteren Arbeiten einfließen.
Der Rahmenvertrag läuft über mehrere Jahre. Damit erhält die Zollverwaltung eine langfristige Lösung für die technische Betreuung der vier Fahrzeuge. Die Wartung wird dabei nicht auf einen einzelnen Standort beschränkt sein.
Die Arbeiten sollen an den jeweiligen Liegeplätzen der Schiffe möglich sein. Das erleichtert die Betreuung im laufenden Betrieb. Gleichzeitig kann Rheinmetall bei technischen Problemen schneller reagieren.
Tim Wagner, Geschäftsführer der Naval Systems Division von Rheinmetall, betonte die langfristige Zusammenarbeit. Nach seinen Angaben will das Unternehmen Kunden nicht nur beim Bau ihrer Schiffe unterstützen. Auch nach der Übergabe soll eine technische Betreuung möglich sein.
Für Rheinmetall bedeutet der Auftrag daher mehr als eine reine Wartungsvereinbarung. Das Unternehmen kann seine Erfahrungen aus dem Neubau direkt für den späteren Betrieb nutzen. Die Verbindung zwischen Schiffbau und Service wird damit weiter ausgebaut.
Die neuen Zollschiffe sind für den Einsatz in deutschen Küstengebieten vorgesehen. Sie können dort Warenbewegungen überwachen und bei Kontrollen helfen. Die Zollverwaltung benötigt dafür Schiffe, die zuverlässig und dauerhaft einsatzbereit sind.
Der LNG-Antrieb ist ein weiteres Merkmal der neuen Fahrzeuge. LNG steht für verflüssigtes Erdgas. Die Schiffe wurden mit diesem Antrieb für ihre Aufgaben auf See ausgestattet.
Die drei 55 Meter langen Schiffe aus Wolgast gehören zu den neueren Fahrzeugen der deutschen Zollverwaltung. Mit der Wartungsvereinbarung übernimmt Rheinmetall nun auch Verantwortung für ihren weiteren technischen Betrieb.
Der Auftrag zeigt zudem die Bedeutung einer langfristigen Betreuung moderner Schiffe. Nach der Auslieferung bleiben regelmäßige Wartung und schnelle Reparaturen wichtige Aufgaben. Sie können helfen, Ausfälle zu vermeiden und die Einsatzbereitschaft zu erhalten.
Für die Zollverwaltung schafft der Vertrag einen festen Rahmen für diese Arbeiten. Für Rheinmetall eröffnet er zugleich eine weitere langfristige Serviceaufgabe im maritimen Bereich.
Die vier Zollschiffe sollen weiterhin den Warenverkehr auf See überwachen. Rheinmetall wird sie dabei über mehrere Jahre technisch begleiten. Damit wird die Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der deutschen Zollverwaltung nach dem Bau der Schiffe fortgesetzt.

