Der Senegal hat sich nach dem bitteren WM-Aus von Nationaltrainer Pape Thiaw getrennt. Der Fußballverband des Landes teilte mit, dass Thiaw und sein gesamtes Trainerteam ihre Aufgaben abgeben müssen.
Die Entscheidung fiel rund anderthalb Wochen nach dem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft. Das Exekutivkomitee des senegalesischen Fußballverbands beschloss den Schritt bei einer Sitzung am Samstag.
Der Verband erklärte, dass die sportlichen Ergebnisse und die weitere Entwicklung der Nationalmannschaft umfassend bewertet worden seien. Danach sei die Trennung von Thiaw und seinem Stab aus Sicht des Verbandes die beste Entscheidung für den senegalesischen Fußball.
Der Senegal war im WM-Sechzehntelfinale unglücklich gegen Belgien ausgeschieden. Die Mannschaft hatte lange Zeit die bessere Ausgangslage und führte kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit mit 2:0.
Belgien kämpfte sich jedoch zurück und erzielte noch zwei späte Tore zum Ausgleich. In der Verlängerung entschied ein Elfmeter des belgischen Kapitäns Youri Tielemans die Partie. Damit endete die WM-Reise des Senegal trotz einer starken Leistung.
Pape Thiaw hatte das Amt des Nationaltrainers erst Ende 2024 übernommen. Der frühere Stürmer führte die Mannschaft durch die Vorbereitung und die WM-Phase. Unter seiner Leitung zeigte das Team mehrfach gute Leistungen, konnte den Einzug in die nächste Runde aber nicht erreichen.
Der Fußballverband nannte bisher keine möglichen Nachfolger. Auch Kandidaten für die Position des neuen Nationaltrainers wurden noch nicht bekannt gegeben.
Der Verband kündigte an, weitere Informationen bei einer Pressekonferenz am Montagnachmittag zu veröffentlichen. Dort sollen die Gründe für die Entscheidung und die nächsten Schritte erklärt werden.
Die Suche nach einem neuen Trainer beginnt damit in einer wichtigen Phase. Der Senegal gehört zu den stärksten Fußballnationen Afrikas und will auch künftig international erfolgreich bleiben.
Die Mannschaft verfügt über erfahrene Spieler und große Talente. Nach dem WM-Aus steht nun die Aufgabe bevor, eine neue sportliche Richtung festzulegen.
Die Trennung von Thiaw markiert das Ende einer kurzen Amtszeit. Der Verband setzt nun auf einen neuen Impuls, um die kommenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

