Close Menu
  • Startseite
  • Ausland
  • Gesellschaft
  • Inland
  • News
  • Politik
  • Sport
  • Weltpolitik
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft

Subscribe to Updates

Get the latest creative news from FooBar about art, design and business.

What's Hot

Gehalt Stellenanzeigen Deutschland

May 14, 2026

Sachsen Grünen AfD Vote Shocks Parliament

May 14, 2026

Ärzte warnen vor Sparpaket Gesundheitskrise

May 12, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Trending
  • Gehalt Stellenanzeigen Deutschland
  • Sachsen Grünen AfD Vote Shocks Parliament
  • Ärzte warnen vor Sparpaket Gesundheitskrise
  • Deutschland Gas Krise Speicher warnen Winter
  • Deutschland fordert schnellere EU-Reformen
  • Bundesregierung unter Druck nach Wahlrückschlägen
  • Deutschland überschreitet Ressourcenverbrauch
  • Deutschland drängt auf neue globale Allianzen
Facebook X (Twitter) Instagram
Die ZeitungDie Zeitung
Subscribe
Thursday, May 14
  • Startseite
  • Ausland
  • Gesellschaft
  • Inland
  • News
  • Politik
  • Sport
  • Weltpolitik
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
Die ZeitungDie Zeitung
Home»Politik»AfD Brandner Beleidigung: Abgeordneter vor Gericht
Politik

AfD Brandner Beleidigung: Abgeordneter vor Gericht

Die ZeitungBy Die ZeitungFebruary 16, 2026Updated:March 5, 20262 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner muss sich wegen Beleidigung einer Journalistin vor Gericht verantworten. Brandner hatte die SPIEGEL-Journalistin Ann-Katrin Müller auf der Plattform X mehrfach als „Faschistin“, „Spiegel-Faschistin“ und „Oberfaschistin“ bezeichnet. Gegen einen vom Amtsgericht Gera erlassenen Strafbefehl, der eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen, insgesamt 20.000 Euro, vorsah, legte Brandner Einspruch ein. Dies führt nun zu einer Hauptverhandlung. Die Vorwürfe des Gerichts umfassen Beleidigung in drei Fällen sowie Anstiftung zur Beleidigung. Der Fall unterstreicht die zunehmende juristische Auseinandersetzung um die Grenzen der Meinungsfreiheit im politischen Diskurs, insbesondere wenn sie Persönlichkeitsrechte verletzt.

Brandner selbst argumentiert, dass es im Kern um die Frage gehe, ob die Bezeichnung „Faschist“ eine Beleidigung oder eine Meinungsäußerung sei. Aus seiner Sicht handle es sich eindeutig um eine Meinungsäußerung. Er bezeichnete den Begriff als „Alltagsbegriff“, der zwar überspitzt sei, aber nicht justiziabel im Sinne einer Beleidigung. Brandner vertritt die Auffassung, dass der Begriff inflationär verwendet werde und daher nicht als schwerwiegende Diffamierung gelten sollte. Diese Verteidigungsstrategie zielt darauf ab, die juristische Definition von Beleidigung in Bezug auf politisch aufgeladene Begriffe neu zu interpretieren und die Schwelle für strafrechtliche Verfolgung anzuheben.

Parallel zu dem nun anstehenden Strafverfahren gab es bereits umfangreiche zivilrechtliche Auseinandersetzungen. Das Landgericht Berlin hatte in einem Zivilverfahren eine einstweilige Verfügung zugunsten von Ann-Katrin Müller erlassen. Diese untersagte Brandner explizit die weitere Verwendung der betreffenden Begriffe. Das Kammergericht bestätigte dieses Verbot und wies Brandners Berufung zurück. Aufgrund mehrfacher Verstöße gegen diese gerichtliche Anordnung wurden gegen Brandner Ordnungsgelder in Höhe von insgesamt 50.000 Euro festgesetzt. Brandner kündigte an, weiterhin gegen diese zivilrechtlichen Entscheidungen vorzugehen, und versuchte sogar, andere zur Nachahmung seiner Beleidigungen anzustiften, indem er eine Belohnung für ungestrafte Wiederholungstäter auslobte.

Müllers Anwalt Oliver Srocke begrüßte den Erlass des Strafbefehls als „wichtiges Signal“. Er betonte, dass Brandners Versuch, sich als „Märtyrer der Meinungsfreiheit“ zu inszenieren und seine „Hetze“ als zulässige Kritik zu tarnen, „klar gescheitert“ sei. Srocke wies darauf hin, dass Brandner bereits in den Zivilverfahren versucht habe, ein stark verharmlosendes Verständnis des Begriffs „Faschismus“ durchzusetzen, was weitreichende und gefährliche Konsequenzen für die Diffamierung von Personen ohne Anhaltspunkte hätte. Die Angriffe auf Frau Müller seien nichts als „unzulässige Diffamierungen einer Journalistin“, die sachlich und rechtskonform über die AfD berichte. Sie dienten allein der persönlichen Herabwürdigung und keiner Sachdiskussion. Srocke hob hervor, dass Brandner selbst bei einer Einstufung als Meinungsäußerung keine tatsächlichen Anhaltspunkte für seine Behauptungen liefern konnte.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Die Zeitung
  • Website

Die Zeitung ist eine unabhängige Online-Plattform für Nachrichten, Analysen und fundierte Berichterstattung. Unser Ziel ist es, aktuelle Themen verständlich, sachlich und differenziert aufzubereiten. Wir legen Wert auf Genauigkeit, Transparenz und journalistische Verantwortung. Mit einem klaren Blick auf gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungen möchten wir unsere Leserinnen und Leser informieren, zum Nachdenken anregen und den öffentlichen Diskurs bereichern. Die Zeitung steht für Qualität, Glaubwürdigkeit und die Kraft des geschriebenen Wortes.

Related Posts

Bundesregierung unter Druck nach Wahlrückschlägen

May 11, 2026

Schweiz diskutiert Grenze für Bevölkerung jetzt!

May 6, 2026

NRW Neonazi Razzien gegen Jugendgruppe jetzt

May 6, 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Top Posts

Mega-Pleite um Essl!

April 16, 2026

Opa und Oma Nazis? NSDAP Mitgliedskarteien online durchsuchen

March 17, 2026

Staatsanwaltschaft Wien beendet Ermittlungen gegen Unternehmer Martin Ho

March 5, 2026
Don't Miss
News

Gehalt Stellenanzeigen Deutschland

By Die ZeitungMay 14, 20260

In Deutschland bleibt das Gehalt in Stellenanzeigen selten sichtbar. Eine neue Untersuchung zeigt, dass Arbeitgeber…

Sachsen Grünen AfD Vote Shocks Parliament

May 14, 2026

Ärzte warnen vor Sparpaket Gesundheitskrise

May 12, 2026

Deutschland Gas Krise Speicher warnen Winter

May 12, 2026
Stay In Touch
  • Facebook
  • YouTube
  • TikTok
  • WhatsApp
  • Twitter
  • Instagram
Die beliebtesten

Mega-Pleite um Essl!

April 16, 2026

Opa und Oma Nazis? NSDAP Mitgliedskarteien online durchsuchen

March 17, 2026

Staatsanwaltschaft Wien beendet Ermittlungen gegen Unternehmer Martin Ho

March 5, 2026
Unsere Empfehlungen

Gehalt Stellenanzeigen Deutschland

May 14, 2026

Sachsen Grünen AfD Vote Shocks Parliament

May 14, 2026

Ärzte warnen vor Sparpaket Gesundheitskrise

May 12, 2026

Abonnieren Sie Updates

Erhalten Sie die aktuellsten kreativen Neuigkeiten von FooBar über Kunst, Design und Wirtschaft.

  • Datenschutzerklärung
  • Haftungsausschluss
  • Kontaktieren Sie uns
  • Nutzungsbedingungen
  • Unsere Autoren
  • Impressum
© 2026 Designed by Die Zeitung.com.

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.